BUND Salzgitter nimmt Kleinwindanlage in Betrieb

Am Mittwoch, d. 7. Juni 2017, wurde im Beisein von fast 40 Gästen die neue Kleinwindanlage der BUND Kreisgruppe Salzgitter in Betrieb genommen.

Die Kleinwindanlage soll etwa 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit in etwa den Bedarf des Waldhauses Altenhagen decken. Zudem soll sie in Zukunft der Umweltbildung dienen und auch zur Nachahmung anregen.

Ein - im wahrsten Sinne des Wortes - herausragendes Beispiel für die Reduzierung von CO2, als Beitrag zur Energiewende und für das Recyceln. Aber auch für die Kooperation zwischen Unternehmen, Sponsoren und aktiven Mitgliedern des BUND.

 

 

Salzgitter

Schacht Konrad - Besuch der Umweltministerin Barbara Hendricks in Salzgitter

Am 19. Januar 2016 stattete Umweltministerin Barbara Hendricks mit ihrem zuständigen Abteilungsleiter und dem Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz der Stadt Salzgitter einen Kurzbesuch ab. Sie war gekommen, um verloren gegangenes Vertrauen zurück zugewinnen. Das war abhanden gekommen, als ihr Staatssekretär, Jochen Flasbarth, vor etwa einem Jahr bei der Aufstellung des Nationalen Entsorgungsprogramms (NaPro) eine Verdoppelung der einzulagernden Atommüllmenge für Schacht Konrad ins Gespräch gebracht hatte. Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist ihr nicht gelungen.

Die Ministerin wählte den Hintereingang zum Veranstaltungsraum in der Kulturscheune und wollte offenbar nicht den Weg durch die Menge der etwa siebenhundert Demonstranten nehmen. Wie in den letzten 30 Jahren, waren auch diesmal viele Aktive des BUND bei der Protestkundgebung, bei Minustemperaturen dabei.

Frau Hendriks führte in ihrem Statement aus, dass Schacht Konrad aus heutiger Sicht nicht für den zusätzlich anfallenden Atommüll aus der Asse und der Anreicherungsanlage in Gronau in Frage käme. Aber gänzlich ausschließen könne sie das nicht. Schacht Konrad solle 2022 in Betrieb gehen, da der Druck aus den Bundesländern mit atomaren Zwischenlagern zu groß würde, die Lager bereits voll wären und keinen weiteren Atommüll aufnehmen könnten.

Die 2002 von der rot-grünen Niedersächsischen Landesregierung ausgesprochene Genehmigung unter
Ministerpräsident Sigmar Gabriel für 303.000 Kubikmeter Atommüll mit zu vernachlässigender Wärmeentwicklung und der höchstrichterlichen Bestätigung durch das Bundesverwaltungsgericht in 2007 werde nicht in Frage gestellt. Sie versicherte, dass nur eingelagert werde, wenn alle Sicherheitsbedingungen erfüllt seien. Eine erneute Überprüfung des Schachts nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik schloss sie allerdings aus. Auch auf diverse Fragen aus dem Publikum, dass bei den geologischen Berechnungen der Stand und das Wissen sowie Rechnerkapazitäten der 80-er Jahre zugrunde liegen, rechtfertigten keine erneute Überprüfung nach aktuellem Stand.

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel machte in seiner Eingangsrede der Podiumsdiskussion deutlich, dass man die Ängste und Sorgen in der Region nicht einfach beiseite schieben kann. Die Region und die Oberbürgermeister von Braunschweig und Wolfsburg, die Bürgermeister der Städte und Gemeinden von Wolfenbüttel, Lengede, Vechelde, Baddeckenstedt sowie die Landräte aus Goslar und Peine stellten Fragen wie: Warum wird Schacht Konrad nicht in die ergebnisoffene Standortsuche aufgenommen? Warum diskutiert man bei Schacht Konrad nicht über die geforderte Rückholbarkeit von Atommüll?

Der von bisher sechs Städten, vier Landkreisen und neun Gemeinden unterzeichnete Appell der Region setze ein wichtiges Zeichen für das gemeinsame Handeln und die Geschlossenheit der Region. Weitere Kommunen wollen sich dem Appell anschließen.

Thomas Ohlendorf
thomas.ohlendorf@bund-salzgitter.net   

Fotos von oben nach unten:
Stahlarbeiter aus Salzgitter bei der Aktion anläßlich des Besuchs von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Salzgitter
Dirk Seifert vom BUND AK-Atom als Redner
Demonstranten und Atommüllgegner

Fotos: Thomas Ohlendorf



Salzgitter - Resolution für Pestizidabgabe

Die Jahresversammlung der Kreisgruppe Salzgitter hat eine Resolution zur Einführung einer Abgabe auf Pestizide beschlossen. Die Resolution wurde an die beiden Wahlkreisabgeordneten für den Bundestag aus Salzgitter, Sigmar Gabriel und Uwe Lagosky, und die Landtagsabgeordneten aus Salzgitter, Stefan Klein und Marcus Bosse, mit der Bitte um Unterstützung übersandt.

Resolution als PDF

Kontaktperson ist Thomas Ohlendorf



"Wir haben es satt" Demo am 20.01.2018

Wir werden auch dieses Jahr wieder zur Demonstration "Wir haben es satt" nach Berlin fahren, um für gesundes Essen, eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft, mehr Tierschutz bei Nutztierhaltung, fairem Handel und mehr Demokratie statt Konzernmacht!

Wenn Sie auch mitkommen möchten, schreiben sie einfach ein kurze Mail an: info@bund-bs.de Wir werden ihnen dann den offiziellen Flyer zusenden, der alle weiteren Informationen enthält!

 

Ansonsten gibt es weitere Informationen hier!

Biotopschutz am 15.12.2017

Diesen Freitag: Pflegeeinsatz am Salzgraben.

 

Wir werden Teilflächen mähen und das Mähgut abtragen.

 

Am Büro geht es um 14:00 Uhr los. Wer vom Büro aus mitfahren möchte, sollte sich bitte so früh wie möglich melden.

 

 

Eine Anfahrtsbeschreibung gibt es hier!

 

Mehr Infos unter 0531/15599


 

 

Suche

  • Mitglied werden
  • Online spenden

Klimaschutz und biologische Vielfalt unter einem Dach

Im Zuge der Energiewende werden immer mehr Häuser energetisch saniert. Was für das Energiesparen sinnvoll und notwendig ist, bringt für einige Vogel- und Fledermausarten Schwierigkeiten mit sich: Ihre Nistplätze und Quartiere gehen beim Dämmen von Dächern und Fassaden verloren. Wie Klima- und Artenschutz unter einem Dach zu vereinbaren sind, lesen Sie unter www.artenschutz-am-bau.de